WBW Reha Südwest

Karlsruhe , 2012 , Anerkennung

 

Der Entwurf für ein Wohnheim für überwiegend schwerst-mehrfach behinderte Kinder und Erwachsene sieht vor, rurale Qualitäten, wie Außenraumbezug, hohe Identifikation, einfache Erschließung und zugleich räumliche Differenzierung in ein städtisches Umfeld zu übertragen.

 

Die jeweils zusammenhängenden Gruppen bekommen jeweils eine Ebene, was den direkten Austausch ermöglicht.

Verbunden werden die Einheiten über zwei Erschließungskerne, die im Erdgeschoss durch das großzügige Foyer verknüpft sind.

Zusammen mit der Anordnung der Therapieräume an der allgemeinen Erschließung wird so ermöglicht, dass man jede Wohngruppe von jedem Punkt des Wohnheims erreichen kann, ohne eine andere Wohngruppe durchqueren zu müssen.

Die externen Einheiten befinden sich im 3. Obergeschoss und bekommen einen eigenen Aufzug, um eine uneingeschränkte Nutzung der anderen Aufzüge für das Wohnheim zu ermöglichen. Die Einheiten werden über einen separaten Eingangsbereich erschlossen.

Die Treppenhäuser werden als untergeordnete Erschließung gesehen. Das südliche ist vornehmlich den externen Einheiten zugeordnet, jedoch dienen beide Treppenhäuser als bauliche Rettungswege für das gesamte Gebäude.

 

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